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Sterne und Weltraum Magazin Dezember No 12 2010

Posted By: flowerpack
Sterne und Weltraum Magazin Dezember No 12 2010

Sterne und Weltraum Magazin Dezember No 12 2010
True PDF | 18 MB | 129 Pages | german


auf den ersten Blick haben kompakte und explodierende Sterne im All, Teilchenbeschleuniger auf der Erde und im Bildschirmschoner-Modus vor sich hin summende Heimcomputer nichts miteinander zu tun. Und doch sind sie alle aufs Engste verbunden. Erstere als Forschungsgegenstand, letztere als Maschinen zur Entdeckung und Untersuchung eben dieser Himmelsobjekte.

Supernovae sind rasend schnell ablaufende Explosionen von massereichen Sternen, die am Ende ihres Daseins instabil geworden sind. Eines ihrer möglichen Endprodukte sind Neutronensterne, die zu den kompaktesten Objekten gehören, die wir kennen: In einer Kugel von zehn bis zwanzig Kilometer Durchmesser ist knapp die doppelte Masse unserer Sonne zusammengepresst. Während der Sternexplosion und im Neutronenstern ist die Materie extremen Bedingungen unterworfen. Die Wissenschaftler wüssten gerne, in welcher Form die Materie dann vorliegt und welche Eigenschaften sie hat. Deshalb versuchen sie, in energiereichen Teilchenbeschleunigern diese extremen Materiezustände herzustellen. Zu diesem Zweck ist der Large Hadron Collider (LHC) in der Nähe von Genf bereits in Betrieb, und vor wenigen Wochen wurde die Vereinbarung für den Bau des Nachfolgeprojekts unterzeichnet: Die »Facility for Antiproton and Ion Research«, kurz FAIR, entsteht am Rande von Darmstadt, wo sie die bereits bestehenden Forschungsanlagen des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung ergänzen wird (siehe S. 40).

Und die Heimcomputer? Im Rahmen des Projekts Einstein@Home sind Hunderttausende von ihnen zusammengeschaltet. Wird die Prozessorleistung vom Anwender gerade nicht nachgefragt, läuft ein Bildschirmschoner, der im Hintergrund Messdaten von Gravitationswellendetektoren und Radioteleskopen auswertet. Gravitationswellen, die bei Supernova-Explosionen entstehen, sind zwar noch nicht gefunden, aber kürzlich wurden mit dem PC-Netzwerk zwei neue Pulsare entdeckt – Neutronensterne, von denen wir pulsartige Radiostrahlung empfangen (siehe S. 78). Entdecken doch auch Sie eines dieser extremen Objekte!

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